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Ein kleiner Lichtblick für RIM – den BlackBerry Hersteller

Mit einem nicht erwarteten großen Finanzpolster glänzt der angeschlagene BlackBerry Hersteller und hat somit das notwendige finanzielle Polster, um das neue Betriebssystem einzuführen. Von der Einführung des BlackBerry 10 hängt die Zukunft der Kanadischen Unternehmens ab. Mit der Einführung der neuen Modelle hat sich BlackBerry eine gute finanzielle Position im dritten Quartal 2012 erarbeitet. Damit verfügt das Unternehmen RIM über das finanzielle Polster das benötigt wird, für die Einführung der Geräte mit dem BlackBerry Betriebssystem 10. RIM hatte noch vor einem Jahr einen Gewinn von 329 Millionen Dollar gemacht und ab dann ging es stetig bergab und man verlor kontinuierlich an Boden gegenüber Android und iPhone. Im zweiten Quartal des Jahres lieferte BlackBerry nur noch rund 4,8 % aus, von den gesamten Auslieferungen und das war mehr als die Hälfte wenige als im Vorjahr.

Ein kleiner Lichtblick für RIM – den BlackBerry Hersteller

Das BlackBerry 10

Der letzte Lichtblick des Unternehmens RIM ist das neue Betriebssystem BlackBerry 10. Die Entwicklung von Touch-Geräten hatte man in Kanada regelrecht verschlafen und selbst die Apps liefen zunächst vorbei an dem Pioneer der Smartphones. Dann war zudem ein weiteres Hindernis, das die Programmentwickler zu viele verschiedene Gerätetypen berücksichtigen mussten, die alle über eine unterschiedliche Auflösung verfügen. Selbst auf dem Tablet PC „Playbook“ von RIM funktionierten die Apps nicht, da dieses auf einer QNX-Plattform basiert, die eigentlich für die Steuerung von Anlagen eingesetzt wird. Die Entwickler der Apps beschäftigten sich lieber mit den lukrativen Programmierungen der iOS und Android Apps. Doch BlackBerry 10 soll alles ändern und das Programm soll angeblich im 1. Quartal von 2013 die BlackBerrys und das Playbook zusammenführen. Mit der Einführung von BlackBerry 10 werden auch neue Geräte auf den Markt kommen und dafür wird ein ausreichendes Finanzpolster benötigt.

Ein operativer Verlust wird erwartet

Der Firmenchef von RIM verwies auf die Veränderungen, die im Unternehmen angestoßen wurden, so wurde 5000 Stellen von 16500 gestrichen, damit man die Kosten in den Griff bekam und gleichzeitig wurde die Entwicklung des neuen Betriebssystems vorangetrieben. Die ersten Geräte mit dem neuen Betriebssystem wird RIM Anfang 2013 auf den Markt bringen. Man macht bei RIM keinen Hehl daraus, man durchhalten muss und das aufgrund der schlechten Verkaufszahlen im letzten Quartal 2012 ein operativer Verlust anfallen wird.

Foto: © blackberry.com

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